Diesel-Partikelzählen startet nicht 2021

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Foto: ASA - Die Einführung eines Partikel-Zählverfahrens war nach Wiedereinführung der Abgasmessung (im Bild) am Endrohr 2018 und der Verschärfung der Grenzwerte 2019 als dritte Stufe zur Verringerung verkehrsbedingter Emissionen geplant.

Der ASA-Verband informiert:

Die Einführung des Diesel-Partikelzähl-Verfahrens in Deutschland stand in den letzten Monaten unter keinem guten Stern. Wiederholt hatte der ASA-Verband gewarnt, dass die Umsetzung eines Verfahrens in Deutschland bis zum geplanten Stichtag wegen diverser Verzögerungen kaum noch zu halten sei. „Der Einführungstermin 1. Januar 2021 für das Partikelmessverfahren ist mehr als ambitioniert“, hatte Harald Hahn, ASA-Vizepräsident und Leiter des Fachbereichs Diagnose- und Abgasmessgeräte, bereits im November 2019 gemahnt.

„Bedingt durch den vom Covid-19-Virus verursachten Shut-down der deutschen Wirtschaft und des gesamten öffentlichen Lebens wird sich die Einführung definitiv verschieben, der 1. Januar 2021 ist nicht mehr haltbar“, so Harald Hahn in einer aktuellen Stellungnahme.

Er hatte gemeinsam mit anderen technischen Experten und Vertretern von Behörden, Ministerien und dem für die Zulassung des Verfahrens zuständigen Bundesamt vor wenigen Wochen in einem gemeinsamen Gespräch über einen neuen Einführungstermin beraten. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) will im Mai Details bekanntgeben.

Quelle: Pressemeldung ASA-Verband zum Diesel-Partikelzählen
Weitere interessante Nachrichten und Informationen finden Sie wie immer auch in unserer Kategorie "Neuigkeiten". Übrigens, die WERBAS AG unterstützt den ASA-Verband und ist Fördermitglied

Zum ASA-Verband:

Der Bundesverband der Hersteller und Importeure von Automobil-Service Ausrüstungen (ASA) vertritt die Interessen der in Deutschland aktiven Werkstattausrüster. Die fast 100 ASA-Mitglieder liefern qualitativ hochwertige und dem aktuellen Stand der Technik angepasste Produkte für den professionellen Fahrzeugservice. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Reduzieren der CO2- und Rußpartikelemissionen sowie zur Ressourcen- und Umweltschonung. Gleichzeitig verbessern sie mit innovativen Produkten die Sicherheit in Kfz-Werkstätten und im Straßenverkehr. Die Mitglieder des ASA-Verbandes beschäftigten 2008 mehr als 7.500 Mitarbeiter und setzten ca. 800 Mio. Euro um. Durch die engagierte und vielfältige Mitarbeit im europäischen Dachverband der Werkstattausrüster EGEA (European Garage Equipment Association) ist der ASA-Verband auf europäischer Ebene ständig präsent und damit auch in die internationale Gesetzgebung eingebunden. Außerdem pflegt der ASA-Verband einen intensiven Austausch mit anderen Verbänden, Organisationen, der Industrie und Behörden. (www.asa-verband.de)

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