Klausurtagung des ZKF-Vorstandes

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Klausurtagung
Foto ZKF: Innerhalb von zwei Tagen legte der ZKF-Vorstand bei der Klausur in Bad Arolsen die Aufgaben für das Jahr 2020 fest. Die Mitglieder der Klausurtagung von rechts nach links: Claus Evels, ZKF-HGF Thomas Aukamm, Dierk Conrad, Ines Hensel, Alice Baker, ZKF-Präsident Peter Börner, Jens Kopp, Maximilian Mayrhofer, Detlev Thedens, Ulrich Schäfer, Thomas Geßner, Holger Schmädicke, Klaus Steinforth.

Der Vorstand des Zentralverbandes Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) hat während seiner diesjährigen Klausurtagung am 31.01. und 01.02.2020 im nordhessischen Bad Arolsen zentrale Aufgaben auf den Weg gebracht. Neben der  Maßnahmenfestlegung und Zielbeschreibung für das Jahr 2020 standen auf der Agenda des Berufs- und Wirtschaftsverbands, die zukunftsweisenden Inhalte der zahlreichen diesjährigen Veranstaltungen sowie die Festlegung der Aufgaben in den Ausschüssen und einzelnen Referaten. Die Verbandsspitze liefert damit Antworten auf künftige Herausforderungen im Karosserie- und Fahrzeugbauerhandwerk.

Im Fokus für das geplante Jahr stehen weiterhin die sich verändernden Reparaturtechniken, aber auch die Beratung im verkehrsrechtlichen und rechtsberatenden Bereich in Form von Kooperationen für die angeschlossenen Mitglieder. Diese Maßnahmen starten in diesem Jahr mit dem ersten Rechtsforum Rhein-Main „Werkstattrecht Frontal“ für alle Mitglieder am 20.02.2020. Weiter startet der Verband zum ersten Mal das „ZKF Technische Versicherungsforum“, das die Versicherungen über die aktuellen technischen Entwicklungen und Herausforderungen in der Unfallreparatur informieren wird. „Einfach den Stoßfänger in einer Reparatur lackieren geht nicht mehr“, so Ausschuss- und ZKF Vorstandsmitglied Klaus Steinforth, „die Fahrassistenzsysteme Spurwechselwarner funktionieren anschließend nicht mehr. Es ist wichtig, dies sachlich und fachlich begründet mit Beispielen den Versicherungen darzulegen.“

Zwischen diesen beiden Terminen ist geplant, ein wichtiges Dokument in Form einer Stellungnahme in der Jahressitzung der Deutschen Kommissionen für Lack- und Karosserieinstandsetzung zu verabschieden. Hierbei geht es um die Diagnose und Kalibrierung von Assistenzsystemen. Die Werkstatt wird in dieser Stellungnahme darauf hingewiesen, in den entsprechenden Fällen eine Diagnose der Systeme durchzuführen.

Während der Klausur in Bad Arolsen wurden auch die Inhalte der Obermeistertagung sowie Schwerpunkte für das neue Veranstaltungsformat des ehemaligen Bundesverbandstags/Branchentreff dem „Automobilen Zukunftsforum am Lausitzring“ festgelegt. Aber auch die anstehenden Wahlen im internationalen Karosserieverband AIRC und im ZKF Vorstand wurden ausführlich besprochen. Im Mittelpunkt standen auch die für die Branche wichtigen Themen: Administrativer Aufwand in den Betrieben, Möglichkeit eines Fachbetriebes „Grüne Reparatur“, nächste Schritte der Zusammenarbeit mit dem ZDK, die Arbeit in den Ausschüssen sowie ein groß angelegtes Digitalisierungsprojekt aus Friedberg.

„Für unsere Zusammenarbeit ist es wichtig“, so ZKF Präsident Peter Börner, „wenn wir uns einmal im Jahr für zwei Tage „einschließen“, um die Aufgaben und Themen intensiv abzuarbeiten. Die Ergebnisse daraus sind für unseren Verband ein Fahrplan, um die Jahresaufgaben abzuarbeiten. Nur so lassen sich für unsere Branche die Ziele für eine erfolgreiche Zukunft umsetzen.“

Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF)

Der ZKF in Friedberg (Hessen) ist der Berufs- und Wirtschaftsverband für die Unternehmen des Karosserie- und Fahrzeugbaus mit 3.500 Betrieben, ca. 43.000 Beschäftigten und rund 4.000 Auszubildenden. Im Jahr 2018 erzielte der deutsche herstellende und reparierende Karosserie- und Fahrzeugbau einen Umsatz von 4,7 Mrd. Euro.

Weitere Informationen unter www.zkf.de und www.autounfall.info.

Quelle: Pressemeldung des ZKF
Übrigens, die WERBAS AG ist Fördermitglied des ZKF.

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