Leseempfehlung zum Thema „Digitalisierung“

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Bild: thodonal - stock.adobe.com

Die Zeitschrift kfz-betrieb Ausgabe 19/2020 gibt mit dem Beitrag „Nur ein Klick entfernt“ einen Stimmungsbericht.

Hier kommt Werkstattunternehmer Frank Achenbach, der Inhaber der Gudat GmbH aus Bochum, Jörg Gudat sowie Harald Pfau von der WERBAS AG zu dem spannenden Thema zu Wort.

Hier ein kleiner Auszug aus dem umfangreichen Bericht mit dem Statement von Harald Pfau:

… Harald Pfau, Inhaber des Softwareunternehmens Werbas AG, Holzgerlingen (www.werbas-ag.com), erlebt derzeit keine verstärkte Nachfrage nach Digitalisierungsprojekten, zumindest nicht bei Pkw-werkstatten. „Die Zahl der Anrufe in unsere Hotline ist deutlich zurückgegangen. Alle Unternehmer kämpfen um das Tagesgeschäft und versuchen, die bestehende Mannschaft zu halten. Da ist für viele derzeit kein Platz für neue Projekte in ihrem Betrieb.“ Nach seiner Erfahrung wollen Betriebe digitale Programme neu installieren, wenn die Zahl der Aufträge steige, der Unternehmer aber keine zusätzlichen Kräfte einstellen will oder kann.

Grundsätzlich würde er sich von Werkstattunternehmern mehr Weitblick wünschen. „Wer Digitalisierungsprojekte mit der Absicht startet, mit der Investition in die Software X und die Hardware Y im nächsten Monat X Euro mehr in der Kasse zu haben, sollte es besser lassen.“ Denn natürlich sei Bestandteil einer Digitalisierungsstrategie, dass man zum einen mittel- und langfristig plane und sich zum anderen konkrete Ziele setze. „Tablets für die Mitarbeiter anzuschaffen und die Fahrzeugannahme statt aber Papier- Checkliste mit einem elektronischen Formular zu machen, das nicht mal in die betrieblichen IT-Systeme eingebunden ist, hat nichts mit digitalisiertem Arbeiten zu tun.“

Investitionen erforderlich

Zudem seien neue Digitalisierungskonzepte mit Investitionen verbunden - auch wenn diese im Vergleich zu anderen technischen Ausstattungen einer Werkstatt vergleichsweise niedrig seien. „Es ist nicht damit getan, die Fritz-Box aus dem Media-Markt an die Wand zu schrauben. Um zu klären, welche Abdeckung mit WLAN im Betrieb ich benötige, damit alle Mitarbeiter auf dem Gelände reibungslos digital arbeiten können, sollte man einen Experten beauftragen, ganz abgesehen von den Sicherheitsanforderungen an ein solches Firmennetz“ sagt Pfau. Gerade bei der Infrastruktur würden sie als Anbieter von webbasierten Services häufig an betriebsbedingte Grenzen stoßen, weil sich der Unternehmer darüber zuvor keine Gedanken gemacht habe.

Ganz anders ist die Situation nach Harald Pfaus Beobachtung in Lkw-Betrieben. Hier habe digitales Arbeiten einen hohen Stellenwert, da man damit die Betriebe erheblich effizienter organisieren k6nne. „Viele Lkw-Betriebe haben das digitale und vor allem das mobile Arbeiten deutlich im Fokus. Das gilt auch für den Baumaschinensektor, wo große Unternehmen oft eigene Werkstatten betreiben.“ Wartungsdaten von Baumaschinen, Betriebsstunden, Verschleißprognosen etc. permanent zu erfassen und digital an die Werkstatt zu übermitteln, sei hier Tagesgeschäft. Die Folgekosten für einen ungeplanten Maschinenausfall überstiegen die Kosten einer frühzeitigen geplanten Reparatur in der Regel deutlich. „Wie in der modernen Landwirtschaft sind auch die Lkw-werkstatten den Kollegen im Bereich Pkw meilenweit voraus“ ist Harald Pfau überzeugt. Dennoch ist er vom Siegeszug digitaler Konzepte auch in freien Pkw-Werkstatten überzeugt. „Der Druck auf die Unternehmer steigt. Zum einen, weil Großkunden wie Versicherungen, Leasinggesellschaften, Garantieanbieter etc. immer starker solche Anwendungen fordern. Zum anderen, weil nachwachsende Generationen von Kunden und Mitarbeitern mit digitalen Systemen groß geworden sind.“   …
Lesen Sie in den ganzen Bericht in der Printausgabe der Zeitschrift kfz-betrieb in der Ausgabe 19/2020.

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