WERBAS AWN – die vernetzte Werkstatt

Um Kommunikationswege zu verkürzen und einen aktiven Informationsaustausch zu gewährleisten, müssen die verschiedenen Arbeitsbereiche im Autohaus immer mehr zusammenwachsen. Nur so werden Arbeitsabläufe noch effektiver. Im WERBAS-Modul AWN sind diese Ideen in der Praxis umgesetzt. Dieses Modul verbindet die Software WERBAS mit den Mess- und Prüfgeräten unterschiedlicher Hersteller in der Werkstatt.

Das WERBAS Modul AWN auf einen Blick

  • Vernetzung von WERBAS mit den Mess- und Prüfgeräten in der Werkstatt
  • Zeitersparnis durch einmalige Datenerfassung und Fahrzeugidentifikation
  • Lückenlose Historie aller Mess- und Prüfdaten und sonstiger Anlagen
  • „Vorher-Nachher“-Protokolle für die reibungslose Regulierung von Versicherungsschäden
  • Kompetenz- und Imagegewinn der Kundenberatung

WERBAS-AWN schafft die Voraussetzungen für ein vernetztes Autohaus

Die Vernetzung von Bürocomputern mit der Werkstatt ist dank dem Einsatz preiswerter PCs in der modernen Mess- und Prüftechnologie unkompliziert und bezahlbar geworden. WERBAS-AWN stellt alle technischen Voraussetzungen zur Verfügung, um den WERBAS Arbeitsplatz mit verschiedenen Mess- und Prüfgeräten in unterschiedlichen Aufgabengebieten zu verbinden. Über dieses Modul findet ein aktiver Austausch der unterschiedlichsten Informationen zwischen Büro und Werkstatt statt. Der PC-Arbeitsplatz am Prüfgerät, mitten in der Werkstatt, wird damit zum Multitalent und zum vollwertigen WERBAS-Arbeitsplatz.

Der Ablauf in der Praxis

Der Anwender legt einen Werkstatt-Auftrag an. Dabei spielt es keine Rolle, an welchem Arbeitsplatz dieser eröffnet wird: An der Prüfstraße, am Motortester, am Bremsenprüfstand oder an jedem beliebigen Arbeitsplatz im Büro. Über die Eingabe des Kfz-Kennzeichens oder des Kundennamens stellt WERBAS alle Informationen zum Kunden und Fahrzeug sofort zur Verfügung

Der AWN-Manager

Viel Zeit und Geld wird verbraucht, wenn der Anwender für ein und dasselbe Auto an jedem Arbeitsplatz erneut fahrzeug- und kundenspezifische Angaben in Prüfgeräte eingeben muss. Mit WERBAS-AWN ist dieses Problem gelöst. Über den AWN-Manager kommunizieren alle Arbeitsplätze im Autohaus miteinander. Alle Informationen, die wechselseitig zwischen Werkstatt und Büro entstehen, werden sofort an alle PC- Arbeitsplätze weitergegeben und dies ohne zusätzliche Eingriffe. Damit ist die Information dort, wo man sie tatsächlich benötigt. Berater, Kundendienst, Meister und Monteur gewinnen mit WERBAS-AWN an Kompetenz und wachsen zu einem Team zusammen.

Ständiger Überblick über die Aufträge

Die erforderlichen Arbeiten werden in WERBAS wie gewohnt über die Funktionen „Lohn“, „Arbeitsgänge“ oder „Pakete“ erfasst. Sind im Auftrag Prüf- oder Messarbeiten vorgesehen, werden diese Informationen direkt an die technischen Geräte weitergegeben. Eine klar gegliederte Auftragsübersicht zeigt auf dem Bildschirm des jeweiligen Testgerätes die offenen und auf Wunsch auch die im Tagesverlauf erledigten Aufträge an. Durch die ständige Fortschrittskontrolle über alle Werkstattaufträge kann eine genaue Werkstatt- und Personalplanung vorgenommen werden.

Mess- und Prüfergebnisse „just in time“

Jede durchgeführte Messung wird sofort dem WERBAS-Auftrag zurückgemeldet. Bei den WERBAS-Auftragspositionen ist der Status der Messung ablesbar. In der Anlage zum Fahrzeug bzw. Auftrag ist das Ergebnis bereits abgelegt und kann direkt auf dem Bildschirm angezeigt und ausgedruckt werden.

Dokumentation der Prüfprotokolle

Ein weiterer Vorteil des AWN ist die papierlose Dokumentation sämtlicher Prüfprotokolle. Diese Funktion macht sich schnell bezahlt, wenn z.B. Nachweise gegenüber Versicherungen erbracht werden müssen. Innerhalb von Sekunden kann von jedem Arbeitsplatz aus auf das Prüfprotokoll zugegriffen und die benötigte Information auch noch Monate später erbracht werden.

Ölmengen über AWN-Schnittstelle

Die WERBAS-Schnittstelle zu dem AWN-Netzwerk (ASA-Network) unterstützt auch AWN-fähige Zapfanlagen für Ölmengen und Bremsflüssigkeiten.

  1. Es kann die geplante Menge und die richtige Ölsorte eingegeben und über die Schnittstelle an die angeschlossene AWN-fähige Öl-Zapfanlage gesandt werden (klare Prozesssteuerung).
  2. Nach dem Zapfvorgang liefert die Schnittstelle die tatsächliche abgegebene Ölmenge an den WERBAS-Auftrag zurück. Das stellt sicher, dass jede entnommene Ölmenge auch einem Auftrag zugeführt wird.
  3. Alternativ kann auch ein Universal-Ölartikel an die Anlage gemeldet werden. Über die Artikelnummer wird die entsprechende Ölsorte aus dem Bestand geladen und mit der übergebenen Menge sofort der richtige Preis im Auftrag berechnet.
  4. Wird nach einer Probefahrt noch einmal Öl nachgefüllt, erhöht sich die Menge im Auftrag automatisch.

Maximale Nutzung aller Ressourcen

Die Prozesse der verschiedenen Arbeitsbereiche verlaufen Hand in Hand. Durch die Nutzung aller Ressourcen im Netz (Drucker, Rechner, Datenspeicher) und die maximale Werkstattauslastung werden Kosten reduziert.