Willkommen in der Zukunft.

Die Macht der Fahrzeugdaten ist unbestritten - der Umgang damit und vor allem der Zugriff darauf ist jedoch für alle Akteure mit großen Herausforderungen verbunden:

Gesetzeskonformität – Datenschutz – Quantität und Qualität der verbreitenden Schnittstellen

Doch dies gehört von nun an der Vergangenheit an. Als Partner unserer offenen Datenplattform richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre Anforderungen und Geschäftsprozesse. Dafür stellen wir die rechtlichen und technischen Voraussetzungen zur Verfügung.

My Car My Data
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My Car My Data

Im Mai 2017 wurden rund 323.000 Autos in Deutschland zugelassen. Die meisten davon als so genanntes „connected car“, also Fahrzeuge, die uneingeschränkt Daten sammeln und diese an den Hersteller übertragen. Neben den betriebsrelevanten Daten für den Bordcomputer wie Reifendruck, Fahrtstrecke, Position oder Motormanagement sammeln diese Fahrzeuge eine Vielzahl weiterer Informationen und machen den Fahrzeughalter zum „gläsernen Kunden“.

Die wenigsten „gläsernen Autofahrer“ wissen, welche Daten Sie unfreiwillig an die Autohersteller übermitteln und was mit den Daten passiert. Der Hersteller hat bis dato unbeschränkten Zugriff darauf und kann entscheiden, wem und zu welchen Bedingungen er die Daten zur Verwertung weitergibt. Die Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) hat in einer Studie herausgefunden, dass Autohersteller Daten erheben und vom Auto übertragen, "deren Verwendung mit dem Hersteller diskutiert werden sollte, im Interesse des Verbraucherschutzes". Dazu zählten beispielsweise die Maximaldrehzahl des Motors mit jeweiligem Kilometerstand, die Zahl der Verstellvorgänge des elektrischen Fahrersitzes, die Anzahl der eingelegten Medien des CD-/DVD-Laufwerks sowie die Zahl der elektromotorischen Gurtstraffungen beispielsweise nach starken Bremsvorgängen. Nach Ansicht der FIA kann durch "auffällige" Daten ein Rückschluss auf den Fahrstil des Fahrers gezogen werden.

Ausgangssituation

Moderne Fahrzeuge sind heute schon durchaus als rollende Computer zu bezeichnen. Die zunehmende Fähigkeit von Autos, Daten mit der Außenwelt auszutauschen, eröffnen Möglichkeiten, die eine genauere Sicht und einen zertifizierten Umgang mit diesen sensiblen Daten erfordern. Unter den richtigen Voraussetzungen können die immensen Datenmengen, die vernetzte Fahrzeuge erzeugen, legal genutzt werden, um vielfältige Dienstleistungen anzubieten und auch neu einzuführen. Diese Voraussetzungen erfüllt STX3 DATA als bisher einziger Dienstleister.

Statt komplexer technischer Integrationen und langjähriger Geschäftsverhandlungen zwischen den OEMs und Dienstleistern kümmert sich STX3 DATA um alles, was eine zentrale Daten Plattform bieten muss. Der Datenaustausch geschieht einerseits einfach und dennoch nach höchsten Sicherheitsstandards. Neben den gängigen Methoden wird nun auch Blockchain Technologie eingesetzt. Dass die Daten ausschließlich auf Sicherheitszertifizierten Servern in deutschen Rechenzentren verarbeitet und gesichert sind, versteht sich. Die STX3 DATA-Plattform wurde etabliert, um bereits archivierte und neu generierte Daten, sowie Echtzeit-Fahrzeugdaten zu sichern, vor unautorisierten Zugriffen zu schützen, zu verarbeiten und wenn dies gewünscht ist, diese anzubieten. Das Projekt wurde im Jahr 2015 gegründet, mit dem Ziel, Fahrzeugdaten und den Zugriff darauf durch Standardisierung zu erleichtern, aber gleichzeitig einen gesetzeskonformen Umgang damit zu gewährleisten. Ganz im Sinne der FIA Forderung „My Car – My Data“.

Video: Wem gehören die Daten?

Wem gehören die Daten

Rechtlich gehören die erhobenen Daten jedoch dem Halter und nicht dem Hersteller. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat kürzlich ein Strategiepapier zur Digitalen Souveränität veröffentlicht. Dazu sagt Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU): 

„Die Daten und damit verbundene Rechte gehören den Menschen – bei Fahrzeugdaten etwa dem Halter, der das Fahrzeug erworben hat.“ 

Das haben die führenden Verbände und Interessengemeinschaften wie FIA und der AvD erkannt und beziehen in einer gemeinsamen Erklärung Position um den Verbraucherschutz zu stärken. 

MyCarMyData steht für transparentes und Gesetz konformes Datenmanagement für Fahrzeughalter, Automobilhersteller, den Dienstleistungssektor und Anwendungsentwickler.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur macht deutlich, dass ein gesetzlich vorgeschriebener „Datenausweis“ für Kraftfahrzeuge nur eine Frage der Zeit ist: "Daher soll für alle Dienste und Produkte wie zum Beispiel ein Kraftfahrzeug ein Datenausweis vorgeschrieben werden, der unter anderem vollumfänglich und verständlich über Umfang und Häufigkeit der Datenerhebung sowie über die Nutzung und Weitergabe der Daten aufklärt“.

„MyCarMyData“ entspricht schon jetzt den Anforderungen aus Politik, Verbraucherschutz und Interessensverbänden.

Die STX3 DATA Plattform „MyCarMyData“ bietet registrierten Dienstleistern und dem Dateninhaber einen einfachen, standardisierten Zugang zu allen Daten rund ums Fahrzeug. Eine Autorisierung erfolgt allein durch den Dateninhaber. Standardisierte Schnittstellen und Anbindungen an nahezu alle etablierten Systemen im Automotive-Sektor stellen sicher, dass bereits archivierte Daten aus Dealer Management Lösungen, Daten von Drittanbietern, Informationen aus behördlichen Instanzen, Daten von Prüfgesellschaften, Versicherungen etc. einfach implementiert werden können.

Neutrale Datenplattform STX3DATA

Die STX3 DATA Plattform „MyCarMyData“ bietet registrierten Dienstleistern und dem Dateninhaber einen einfachen, standardisierten Zugang zu allen Daten rund ums Fahrzeug. Eine Autorisierung erfolgt allein durch den Dateninhaber. Standardisierte Schnittstellen und Anbindungen an nahezu allen etablierten Systemen im Automotive-Sektor stellen sicher, dass bereits archivierte Daten aus Dealer-Management-Lösungen, Daten von Drittanbietern, Informationen aus behördlichen Instanzen, Daten von Prüfgesellschaften, Versicherungen etc. einfach implementiert werden können.

Sämtliche Fahrzeugdaten, auch aus dem Auto selbst, also bei Connected Cars, aber auch aus den verbundenen Systemen, werden zentral zusammengeführt und in einem standardisierten Datenformat abgespeichert. Über diese Plattform können die Daten dann interessierten Parteien und autorisiert durch den Inhaber der Datenhoheit, zugänglich gemacht werden. Klassifizierung nach besonderen Kategorien– etwa Daten zur Verkehrssicherheit, Daten, welche markenspezifische Services ermöglichen, Daten zur technischen Produktbeobachtung oder persönliche Daten des Nutzers sind berücksichtigt. Die STX3 DATA Plattform folgt dabei in der Handhabung und Verteilung der Daten den Prinzipien des Datenschutzes, des fairen Wettbewerbs und der Interoperabilität. Alle angeschlossenen Partner erhalten so die Möglichkeit eigene datengetriebene Geschäftsmodelle zu etablieren.

KfZ-Daten unterliegen dem Datenschutz

„Alle Daten, die in einem Fahrzeug anfallen, gelten als personenbezogen, sobald sie mit der Fahrzeugidentifikationsnummer oder dem Kfz-Kennzeichen verknüpft sind. Darauf und auf mehr haben sich Industrie und Datenschutzbeauftragte geeinigt. Die deutsche Automobilindustrie und die Datenschutz-Aufsichtsbehörden haben sich nach über einem Jahr der Verhandlungen auf eine erste gemeinsame Grundsatzposition verständigt. Demnach unterliegen auch technische Daten dem Datenschutzrecht. Die "gemeinsame Erklärung" finden Sie hier

Kernpunkt der Erklärung ist, dass alle Daten, die im Fahrzeug anfallen, als personenbezogen gelten, sobald sie mit der Fahrzeugidentifikationsnummer oder dem Kfz-Kennzeichen verknüpft sind.

Das Thema Datenschutz hat in repräsentativen Befragungen der letzten Jahre große Relevanz und vor allem in Deutschland weiter an Bedeutung gewonnen. „Nur noch 31 Prozent der Kunden würden auf jeden Fall zustimmen, dass OEMs ihre Daten anonymisiert weiterverarbeiten“ so Dr. Müller-Martini. „Dass über Smartphones ein Großteil der Daten wahrscheinlich sowieso über Dritte genutzt wird, scheint dabei keine Rolle zu spielen.“ (Quelle mm car connectivity Studie)

Wenn Kunden im Gegenzug für Daten vergünstigte Dienste angeboten werden, hat dies allerdings einen Einfluss auf die Nutzerbereitschaft: 56 Prozent der deutschen Befragten, die kein generelles Einverständnis zur Verarbeitung persönlicher Daten geben, würden ihre Meinung ändern und der Datenverarbeitung doch zustimmen, sollte es passende Vergünstigungen wie etwa Rabatte bei Werkstattbesuchen geben. „Für OEMs bietet sich hier die Gelegenheit, zusätzliche Umsätze mit Fahrzeug-Daten zu generieren, solange sie ihre Kunden an den Vorteilen teilhaben lassen. Das vom Smartphone bekannte Modell des ‚Zahlens mit Daten‘ kann sich auch im Auto durchsetzen“, sagt Jan Burgard von Berylls.

 

Noch mehr Informationen zu "My Car My Data" finden Sie auf der Homepage www.mycarmydata.org