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Unangemeldete Kassennachschau möglich

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Ab 1.1.2018 ist eine unangemeldete Kassennachschau möglich

Ab dem 1. Januar 2018 ist eine unangemeldete Kassennachschau durch das Finanzamt möglich!

Das sogenannte „Kassengesetz“ ermöglicht ab 1. Januar 2018 eine unangemeldete Kassennachschau. Dabei können die Finanzämter Betriebe ohne Ankündigung während der üblichen Geschäfts- und Arbeitszeit jederzeit die ordnungsgemäße Kassenführung kontrollieren. Darauf macht das Handwerk.magazin aufmerksam.

Folgende Punkte sollten Sie unbedingt beachten:

  • Die Aufzeichnungen müssen vollständig und glaubhaft mit allen Belege lückenlos erfasst sein. Das gilt auch für Privatentnahmen.
  • Barbelege, die erst beim Jahresabschluss über ein Privatkonto nachgebucht werden, mach die Kassenführung angreifbar.
  • Die Kasse muss jederzeit kassensturzfähig sein.
  • Eine Kasse kann niemals negativ sein. Negative (Zwischen-)Salden weisen auf Fehler beim Erfassen hin.
  • Vermehrte Überschreitungen, Änderungen und Streichungen im Kassenbuch können zur Verwerfung der Buchführung führen.
  • Einnahmen und Ausgaben sind in der chronologisch richtigen Reihenfolge zu erfassen.
  • Diebstahl und Unterschlagung müssen dokumentiert werden (etwa durch Nachweis einer Strafanzeige gegen unbekannt oder Abmahnung des Personals).
  • Bei Geldtransit zwischen Kasse und Bank muss das Datum stimmen. Ein Zugang ist in de Kasse an dem Tag zu verzeichnen, an dem das Geld abgehoben wurde (nicht am Tag der Werstellung).
  • Bei offenen Kassen müssen die Tageseinnahmen bis auf den Cent genau im täglich zu erstellenden Kassenbericht dokumentiert sein und dürfen nicht gerundet werden. Seit 2017 ist zusätzlich ein Zählprotokoll verpflichtend.

Falls Sei in einem oder mehreren Punkten unsicher sind, fragen Sie bitte Ihren Steuerberater!

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