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Wort&Werkstatt / Die Preisträger 2018

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„Tierisch heiße“ Siegerehrung am ASA-Abend.

Der Lieferengpass des Kältemittels R134a und die Konsequenzen, die sich daraus für Werkstätten ergeben, ist Thema des diesjährigen Gewinnertextes „Tierisch heiß“ des Journalistenpreises Wort&Werkstatt. Nicht nur Gewinner Steffen Dominsky hatte damit Heißes zu bieten. Heiß war auch der Rahmen der diesjährigen Preisverleihung: Die Preisträger wurden am traditionsreichen ASA-Abends auf die Bühne gebeten, auf der später Marla Glen für die ASA-Mitglieder abrockte.

Steffen Dominsky folgte auf dem Fuß Ottmar Holz, dessen Artikel „Zurechtgebogen“ nur vier Punkte hinter dem Gewinnertext lag. Holz hatte ebenfalls ein für Werkstätten schwieriges Thema im Blick: Die unklaren Regelungen bei der Verwendung von Kunifer für Bremsleitungsreparaturen. Platz 3 belegt Ingo Jagels mit dem Portrait einer sich frühzeitig auf den Service von E-Fahrzeugen spezialisierten Werkstatt und „den richtigen Riecher gehabt“ hat. Allen drei Gewinnertexten attestierte die Jury einen hohen Nutzwert für den Werkstattalltag. Das wurde auch in der hohen Punktevergabe deutlich: 843 Punkte Steffen Dominsky, 839 Punkte Ottmar Holz, 797 Punkte Ingo Jagels.

Steffen Dominsky durfte bereits zum fünften Mal einen Preis im Rahmen von Wort&Werkstatt mit nach Hause nehmen - dieses Mal für den ersten Platz neben der Ehre auch einen Scheck in Höhe von 3.000 Euro, die die Sponsoren WERBAS AG, Alfred Kärcher GmbH und ZF Freidrichsfafen AG ausstellten. Fabiola Wagner, Leitung ZF Aftermarket Kommunikation, betonte in Ihrer Rede, dass es Steffen Dominsky immer wieder gelingt, auch komplexe Zusammenhänge strukturiert und gut verständlich darzustellen.

David Wickel-Bajak, Leiter International Public Relations, der Alfred Kärcher GmbH, überreichte Ottmar Holz den für den zweiten Platz dotierten Preis in Höhe von 2.000 Euro und betonte in seiner Rede, dass „Ottmar Holz durch umfassende Recherche und klare Sprache beweise, dass er als gelernter Kfz-Meister genau weiß, wie wichtig detaillierte und verständliche Informationen für seine Kollegen in den Werkstätten sind“.

Über 1.500 Euro konnte sich Ingo Jagels freuen. Harald Pfau, Vorstand der WERBAS AG, attestierte dem Autoren bei der Preisübergabe „einen richtigen Riecher in Sachen Themenwahl, Recherche und textlicher Umsetzung“.

Der 2006 von der WERBAS AG initiierte Journalistenpreis Wort&Werkstatt verfolgt das Ziel, eine qualitativ hochwertige Berichterstattung über die Kfz-Werkstätten in deutschsprachigen Medien zu fördern. „Ohne die Jurymitglieder, die jedes Jahr ehrenamtlich die eingereichten Texte lesen und gewissenhaft und detailliert bewerten, wäre ein solcher Preis nicht möglich“, machte Moderator Matthias Nowotny von der DIALOGmanufaktur deutlich und bedankte sich im Namen aller herzlich für dieses außergewöhnliche Engagement.

Der hochkarätigen Jury gehören GVA-Präsident Hartmut Röhl – der seit der ersten Stunde dabei ist -, Ulrich Köster (Geschäftsführer Öffentlichkeitsarbeit des ZDK), ASA-Präsident Frank Beaujean, Andreas Westermeyer (Senior Advisor der Bundesinnung der Fahrzeugtechnik Wirtschaftskammer Österreich), Dr. Martin Endlein (Journalist und Leiter Unternehmenskommunikation DAT) und Andreas Keßler (Journalist und Vorstandsmitglied des Verbandes der Motorjournalisten, Leiter des VdM-AK Berlin Brandenburg) an.

Auch bei dem ASA-Verband bedanken sich die Initiatoren des Preises, die „einen so festlichen Rahmen für den Journalistenpreis“ geboten haben.

Weitere Informationen finden sich unter www.wortundwerkstatt.de

Die Gewinner im Überblick:

  1. Platz: Steffen Dominsky, „Tierisch heiß“. Erschienen in Ausgabe 13/2018 kfz-betrieb. Der Beitrag beschäftigt sich mit dem Lieferengpass des Kältemittels R134a und den Konsequenzen für Werkstätten und Kunden bei der Verwendung alternativer Kältemittel.
    Hier geht es zum Gewinner-Beitrag "Tierisch heiß".
  2. Platz: Ottmar Holz, „Zurechtgebogen“. Erschienen in Ausgabe 10-11/2018 kfz-betrieb. Der Artikel befasst sich mit Bremsleitungsreparaturen durch Universal-Meterware aus der Kupfer-Nickel-Legierung „Kunifer“ anstelle der originalen Stahlleitungen. Er beschreibt die Vorteile der Verwendung dieses Materials, welches aber aktuell noch nicht legal ist.
    Hier geht es zum Gewinner-Beitrag "Zurechgebogen".
  3. Platz: Ingo Jagels, „Den richtigen Riecher gehabt“. Erschienen in Freier Kfz-Servicemarkt, Sonderausgabe der amz. Hier geht es um den Prozess der Umrüstung einer freien Kfz-Werkstatt für Servicearbeiten an Elektrofahrzeugen.
    Hier geht es zum Gewinner-Beitrag "Den richtigen Riecher gehabt".

Zum Journalistenpreis Wort&Werkstatt:

Der Journalistenpreis Wort&Werkstatt verfolgt das Ziel, eine qualitativ hochwertige Berichterstattung über die Kfz- Werkstätten in allen deutschsprachigen Medien zu fördern. Die journalistische Qualität der Berichterstattung steht im Mittelpunkt der Preisvergabe. Ausgezeichnet werden Artikel, die sich ihrem Medium entsprechend mit der Werkstattbranche beschäftigen und gleichzeitig einen hohen Nutzwert für die jeweilige Leserschaft haben. Mit den Preisen sollen Autorinnen und Autoren für journalistisch qualitativ hochwertige und herausragende Leistungen in der Berichterstattung über die Kfz- Branche ausgezeichnet werden. Bei den Bewertungskriterien wird dabei die Art des Mediums entsprechend berücksichtigt.

Ehrenamtliches Engagement:

Ohne den ehrenamtlichen Einsatz der Jurymitglieder wäre die Vergabe des Journalistenpreises nicht möglich. Sie sichten jährlich alle eingereichten Bewerbungstexte für „Wort&Werkstatt“ und bewerten diese objektiv und neutral. Doch nicht nur uns unterstützen die engagierten Branchenkenner jährlich. Auch bei anderen Projekten stellen sie ihr Wissen und ihre Arbeit in den Dienst der Allgemeinheit und initiieren bzw. unterstützen caritative Einrichtungen und Projekte.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Jurymitgliedern und freuen uns, dass wir durch unsere Spenden für verschiedene Projekte ein wenig von dem zurückgeben können, was uns zu Teil geworden ist

Die Mitglieder der Jury „Wort&Werkstatt“ bestehen aus:

  • Frank Beaujean (Dipl. Ing. (FH), Präsident des Bundesverbandes der Hersteller und Importeure von Automobil-Service Ausrüstungen e.V. (ASA)
  • Dr. Martin Endlein (Journalist, Leiter Unternehmenskommunikation der Deutschen Automobil Treuhand GmbH DAT)
  • Andreas Keßler (Journalist, Vorstand des Verbandes der Motorjournalisten und Leiter des VdM-Arbeitskreises Berlin-Brandenburg)
  • Ulrich Köster (Geschäftsführer Öffentlichkeitsarbeit des Zentralverbandes des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes e.V. ZDK)
  • Hartmut Röhl (Präsident des Gesamtverbandes des Autoteile-Handel e.V. GVA)
  • Andreas Westermeyer (Senior Advisor der Bundesinnung der Fahrzeugtechnik, Wirtschaftskammer Österreich)

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